Montag, 7. Januar 2013

Wie werden Websites sozialer?

Wie werden Websites “sozialer“? Ein paar Ansätze...  

 

Der Zug ist abgefahren....diesen Spruch hört niemand sehr gerne, oder? Vorallem nicht wenn es einen selbst betrifft. 

Viele Unternehmen haben aber gerade diesen Satz vor Augen, wenn der Begriff Social Media fällt, denn nun ist es kein Begriff mehr, der auf irgendwelchen Online-Konferenzen unter Geeks diskutiert wird, nein heutzutage werden ganz essentielle Chancen vergeben, wenn ein Unternehmen diese Kommunikationsmöglichkeiten nicht in Betracht zieht!

Wer sich für Social Media im eigenen Unternehmen entscheidet, muss sämtliche definierten Kommunikationskanäle auch leben - mit allen Höhen und Tiefen.

Social Media kann und darf nicht irgendwie und nebenbei betrieben werden, dafür sind Social Media Kanäle einfach zu lebendig und viel zu schnell.

Nachrichten können sich innerhalb von Minuten verbreiten und verlangen nach Ihrer Reaktion! Der User darf nicht das Gefühl haben, dass er nicht ernst genommen wird!  


So, genug der langen Rederei über Social Media & Co. - ich möchte hier im Folgenden einen kleinen aber meiner Meinung nach sehr wichtigen, wenn nicht sogar grundlegenden Punkt ansprechen - nämlich...die “Social Media taugliche" Gestalung Ihrer Website

So wie überall gilt - Schaffen Sie einen Mehrwert bzw. einen Call to Action! 


Die hohe Kunst ist es, User bzw. Besucher Ihrer Website langfristig zu binden und mit relevanten Inhalten zu versorgen. Bestenfalls meldet sich ein Besucher Ihrer Website für den Newsletter an, abonniert ihre Neuigkeiten als RSS Feed oder aber besucht Ihre Facebook-Seite und wird Fan! So schnell man einen User für sich bzw. das eigene Unternehmen gewonnen hat, so schnell ist dieser auch wieder weg, wenn ihm keinerlei interessanten Inhalte geboten werden.

Nur wie kann man nun die eigene Website “pimpen“ und fit für Social Media machen? Es bringt wenig bis garnichts, Besucher auf der eigenen Seite zu haben, ohne dort eine User-Interaktion zu erwirken. Dies kann in Form eines Kommentars, eines Postings, einer Newsletter-Anmeldung oder aber auch eines RSS Abo`s geschehen. Es gibt hier natürliche noch viele, viele weitere Möglichkeiten.  

 

Hier ein paar Punkte, um den Besucher ihrer Website langfristig zu binden:  


  • Machen Sie es einfach, Inhalte zu abonnieren (bspw. via RSS-Newsfeed, E-Mail, Newsletter, Facebook Fanseite) - der User muss entscheiden können wie die Informationen erhalten werden. 

  • Content is king - Schaffen sie informative, einzigartige Inhalte in jeder Art und Weise und geben Sie weiterführende Informationen, Updates, etc.

  •  Interaktion mit Ihren Inhalten - es nutzt nichts, wenn Sie auf Ihrer Website spannende Artikel, Videos, etc. haben, diese aber nicht diskutiert, geteilt oder empfohlen werden können - Kommentarfunktionen bei Blogs sind nur ein Beispiel dafür 

Wie können Sie nun Ihre eigene Website “sozialer“ machen? 


Hier nur ein paar Tipps: 

  1. Bauen Sie Ihr Netzwerk auf bzw. weiter aus!
    Suchen Sie interessante Kontakte auf XING, Facebook, Twitter und Co. Ermöglichen Sie es anderen Usern, Ihre Neuigkeiten zu abonnieren - zum Beispiel via RSS Graffiti 
  2. Teilen
    Interessante Inhalte gehören doch geteilt. Dafür gibt es entsprechende Sharing-Dienste. Am einfachsten ist es, einen Share-Button auf Ihrer Website, Ihrem Blog, o.ä. einzubauen. Einer von vielen Share-Diensten ist www.sharethis.com. Sie können aber auch viele andere Tools hierfür nutzen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass Sie die Sharing-Buttons Ihrer Audienz anpassen und zu Beginn mit bekannten Tools arbeiten, da diese von den meisten Usern wieder erkannt werden und damit eher geteilt wird, als mit unbekannten Tools. Der Klassiker unter den Sharing-Tools ist nach wie vor der Gefällt mir-Button
  3. Kommentieren
    Mit Tools wie z.B.: http://www.disqus.com ermöglichen Sie es Usern mit Ihnen zu diskutieren und sich auszutauschen. Damit können sich Benutzer mit einem Account aus einem sozialen Netzwerk wie Facebook oder Twitter einloggen. Das ist praktisch, da das Kommentar dann auch im Newsstream des Benutzers und bei dessen Freunden dargestellt wird. Sie können natürlich auch die Kommentarfunktion von Facebook einbauen. Unterm Strich bringt es Ihnen mehr Zugriffe auf Ihre Website und erhöht die Verweildauer. 

Wie schon zu Beginn gesagt, ist es unerlässlich, aktiv an der Entwicklung Ihrer Social Media Präsenz zu arbeiten und nicht darauf zu warten, dass User, Fans, Abonnenten, etc. von alleine zu Ihnen kommen - das werden sie nicht!

Betrachten Sie all Ihre, in einer Online Strategie vordefinierten, Präsenzen als Chance und zusätzlichen Kommunikationskanäle, welche Spaß machen und kein Zwang sein sollen.

Ich hoffe, Ihnen hiermit ein bisschen geholfen zu haben und freue mich auf Ihre Meinung. Bis dahin - stay wunderbar!

Mittwoch, 13. Juli 2011

Google+ // Gegenwart und Zukunft

Nachdem ich mich in letzter Zeit auch sehr intensiv mit unser aller Liebling G+ beschäftigt habe und hierzu auch einen eigenen Post schreiben wollte, habe ich heute einen Beitrag gefunden, welcher meine Ansichten zu 100% wieder spiegelt - an dieser Stelle großen Dank an den Verfasser! Ich dachte mir also, dass ich Euch diesen sehr gelungenen Beitrag nicht vorenthalten möchte :-)

Und nun...Vorhang auf!!
Toller Beitrag zu Google+ gefunden auf www.ikim.at

Mittwoch, 2. Februar 2011

Augmented Reality und dieses QR-Code Ding...

Ich stoße in letzter Zeit bei Freunden und Bekannten immer öfter auf die Schlagworte "Augmented Reality" und "QR-Code". Ich werde dann oft gefragt, was ich denn nun davon halte und ob das ganze nicht doch nur irgend so ein "Technik Schnick Schnack" ist, der in ein paar Monaten wieder uninteressant ist. Ich bin seit langer Zeit schon von der Wirkungskraft solcher Innovationen überzeugt und kämpfe wie ein Löwe für deren Einsatz, jedoch ist die Zeit in gewisser Hinsicht noch nicht gekommen und viele Dinge funktionieren noch nicht so reibungslos wie sie sollten.
Im Hinblick auf Augmented Reality gibt es noch ein paar Ungereimtheiten zu klären, aber das ist ja auch ganz klar. Die Arche Noah wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Es wird zwar hier keine 120 Jahre dauern, dennoch muss sich die breite Konsumentenschicht noch ein Wenig gedulden. Allein der Gedanke daran, sich in einer fremden Stadt zu befinden und ausschließlich mit dem Handy sämtliche Informationen virtuell darstellen zu können ist doch eine herrliche Sache, oder? Ob Restaurant, Sehenswürdigkeit oder Hotel, alles kann mithilfe dieser Innovation in die Realität eingebunden werden und ermöglicht dem einzelnen Nutzer ein viel breiteres Spektrum an sofort abrufbaren Informationen.

Mit dem QR-Code ist das ähnlich, einziger Unterschied; die Technologie gibt es schon sehr lange. Denkt man nur mal an den Strichcode an der Kasse im Supermarkt. Genau so funktionieren die von mir so geliebten QR-Codes, oder auch Quick Response Codes genannt. Sie sind einfach zu handhaben und können vielfach eingesetzt werden. Gerade im Bereich des Viral Marketing ist diese Art der Verbreitung, meiner Meinung nach, eine sehr spannende Sache. Aber auch hier gibt es die Problematik, dass noch zu wenige Menschen wissen, wie sie so einen Code überhaupt scannen oder verbreiten sollen. Dabei würden QR-Codes unser Leben um ein Vielfaches erleichtern, ich denke nur an die hunderten Visitenkarten. Entweder man verliert sie oder man hat einen unübersichtlichen Stapel am Schreibtisch liegen. Die "Visitenkarte 2.0" ist eine tolle Sache und ich persönlich nutze sie schon einige Zeit. Mir fallen an dieser Stelle schon wieder hunderte Anwendungsmöglichkeiten ein :-) Die österreichische Post verwendet QR-Codes schon seit geraumer Zeit für die unternehmensinterne Datenerfassung und in China gehören sie bereits zum Alltag. Mich würden auch andere Meinungen zu diesem Thema brennend interessieren und hoffe daher auf Feedback. Das wars auch schon von meiner Seite!
Auf Bald euer Wunderknabe

www.wunderknaben.at

Mittwoch, 26. Januar 2011

Ich hatte gestern ein interessantes Gespräch über Potenziale und Wirkungsbereiche von Social Media. Eine der größten Ängste von Unternehmen ist nach wie vor der hohe Grad an Transparenz und die damit verbundene Pflicht, sich Problemen und Negativmeinungen der User zu stellen. Das war u.a. auch Thema des Gesprächs denn die große Frage ist doch, wie reagiere ich denn als Unternehmen auf negatives Feedback?

Die Kunst hierbei ist nicht, die User mit einem trendigen Facebookauftritt zu locken, nur um eine möglichst große Community zu haben, sondern eine affine und treue Fangemeinde aufzubauen, Kommunikation auf persönlicher und offener Ebene ist hier die ausschlaggebende Thematik. Es zählen die qualitativen Ergebnisse und nicht die quantitativen Nutzerzahlen der Facebook-Page. Während des Gespräches kam auch die Frage auf, ob es nun einen funktionierenden Leitfaden für erfolgreiches Facebookmarketing gibt. Diese Frage kann ich wie folgt beantworten; Social Media steckt nach wie vor in den Kinderschuhen und so ist es auch mit den Learnings der bisherigen Umsetzungen. Natürlich gibt es Mechanismen mit denen man relativ schnell eine hohe Userquote erreicht, nur sollte man auch einen kurzen Gedanken der Nachhaltigkeit und der Qualität der Community widmen. Die Ausgewogenheit von User generated Content und Brand Content ist der Leitfaden für eine funktionierende Social Media Präsenz. Eine überaus anspruchsvolle Aufgabe, die nicht ausschließlich mit teschnischen Kniffen zu lösen ist.

Sonntag, 23. Januar 2011

Der Wunderknabenfilm

Der Wunderknabenfilm ist eine kurze Zusammenfassung meiner Social Media Pull-Kampage, mit der ich mich um einen Job bei meiner Wunschagentur, Der Wunderknaben GmbH, beworben habe. In diesen 4 Minuten wird dem Zuseher vermittelt, wie ich die Kampagne aufgebaut und geplant habe. Ich freue mich über jegliches Feedback und lerne darüber hinaus immer gerne Menschen mit einer Affinität für alternative Medien kennen!