Ich hatte gestern ein interessantes Gespräch über Potenziale und Wirkungsbereiche von Social Media. Eine der größten Ängste von Unternehmen ist nach wie vor der hohe Grad an Transparenz und die damit verbundene Pflicht, sich Problemen und Negativmeinungen der User zu stellen. Das war u.a. auch Thema des Gesprächs denn die große Frage ist doch, wie reagiere ich denn als Unternehmen auf negatives Feedback?
Die Kunst hierbei ist nicht, die User mit einem trendigen Facebookauftritt zu locken, nur um eine möglichst große Community zu haben, sondern eine affine und treue Fangemeinde aufzubauen, Kommunikation auf persönlicher und offener Ebene ist hier die ausschlaggebende Thematik. Es zählen die qualitativen Ergebnisse und nicht die quantitativen Nutzerzahlen der Facebook-Page. Während des Gespräches kam auch die Frage auf, ob es nun einen funktionierenden Leitfaden für erfolgreiches Facebookmarketing gibt. Diese Frage kann ich wie folgt beantworten; Social Media steckt nach wie vor in den Kinderschuhen und so ist es auch mit den Learnings der bisherigen Umsetzungen. Natürlich gibt es Mechanismen mit denen man relativ schnell eine hohe Userquote erreicht, nur sollte man auch einen kurzen Gedanken der Nachhaltigkeit und der Qualität der Community widmen. Die Ausgewogenheit von User generated Content und Brand Content ist der Leitfaden für eine funktionierende Social Media Präsenz. Eine überaus anspruchsvolle Aufgabe, die nicht ausschließlich mit teschnischen Kniffen zu lösen ist.
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